Taxi in München - Untergiesing

Ausbildung zum Taxifahrer

Voraussetzungen
Ortskunde
Antragstellung
Betriebsarzt
Dauer und Kosten

1. Persönliche Voraussetzungen

  • Mindestalter 21 Jahre
  • EU-Führerschein der Klasse B
  • 2 Jahre Fahrpraxis
  • gute Deutschkenntnisse

2. Zu erbringende Nachweise:

  • MPU - Medizinisch Psychologische Untersuchung
  • Gutachten über Sehvermögen
  • Polizeiliches Führungszeugnis
  • Ortskundenachweis
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister (Flensburg)

Ortskunde

Obwohl in der täglichen Fahrpraxis längst mit einem Navigationssystem auf GPS-Basis gearbeitet wird, ist eine gute Ortskenntnis von München und Umgebung eine zwingende Voraussetzung und die vielleicht schwerste Hürde zum Erwerb des Taxischeins..

Gefragt sind hier nicht nur Straßen und kürzeste Wege, sondern auch Adressen von Hotels, Krankenhäusern, Konsulaten etc. sowie die Lage der umliegenden Ortschaften.

Der Nachweis der Ortskunde wird durch eine theoretische Prüfung erbracht.
Die Durchfallquote ist relativ hoch. Ein schwacher Trost: man kann die Prüfung so oft wiederholen, wie man will.

Zur Vorbereitung auf die Ortskundeprüfung empfehlen wir unseren angehenden TaxikollegInnen eine der Münchner Taxischulen.

 

Nach Wunsch und individuellem Terminplan können Interessenten entweder die

 TAXISCHULE MÜNCHEN des Taxiverbands München

 Rosenheimerstr. 139 /12.Stock,   81671 München

  Kosten: 200 € inkl. Schulungsmaterial

 

 oder die

 

 

 TAXISCHULE der Taxi-München eG

 Engelhardstr.6 Vordergebäude, 81369 München

 Kosten:  inkl. Schulungsmaterial     

Grundkurs 120 €

Leistungskurs 150 €

besuchen. 

 

Hier wird den Kursteilnehmern  der gesamte Prüfungsstoff nach einem bewährten System von praxisvertrauten Referenten vermittelt.

Sollten Sie sich für die Ausbildung zum Taxifahren interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Gerne informieren wir Sie über Ihre Verdienstmöglichkeiten und beantworten Ihre Fragen zur Ausbildung als Taxifahrer-in.

Wir übernehmen die Anmeldung bei der Taxischule und begleiten Sie bis zum sicheren Abschluss mit Ortskundeprüfung.

 

SynTAXA  Telefon 089 201 30 80.   Mo-Sa  17 - 19 Uhr   

oder   e-mail an:    info (at) syntaxa.de

 

.

Antragstellung

Der Antrag auf Ausstellung eines Taxischeins im Pflichtfahrgebiet der Landeshauptstadt München ist persönlich zu stellen.
Zuständig ist die Gemeinde (bzw. das Landratsamt), in der Sie mit Hauptwohnsitz gemeldet sind.

Zuständige Behörde in München ist:

 Kreisverwaltungsreferat
KFZ-Zulassung und Führerscheinstelle
 Eichstätterstr. 2
80684 München
 neue Öffnungszeiten:Mo, Mi, Fr 7.00 - 12.00 Uhr
  Di 8.30 - 12.00 und 14.00 - 18.00 Uhr

Do 8.30 - 13.30

 
 Telefon: 089-233 03 60 (Sprachinfoservice mit Faxabruf)
E-Mail:fuehrerscheine.kvr(at)muenchen.de
Internet:

muenchen.de-Führerscheinstelle

 

Landratsämter rund um München

Für die erfolgreiche Bearbeitung des Antrages sind folgende Unterlagen notwendig:

  • Personalausweis oder Reisepaß
  • MPU - Gutachten
  • EU-Kartenführerschein (muss ggf. zuerst beantragt werden)
  • Nachweis des Sehvermögens durch Augen- oder Betriebsarzt

Zum Zeitpunkt der Antragstellung reicht es zunächst aus, den Personalausweis bzw. Reisepass vorzulegen. Die anderen Unterlagen können später nachgereicht werden.

Betriebsarzt:

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung und der Sehtest müssen bei einer amtlich anerkannten Untersuchungsstelle bzw. einem Taxi-Betriebsarzt durchgeführt werden.

Wir empfehlen als Taxi Betriebsarzt:

  Dr. Hingerle   Praxiszeiten:  
  Am Brunnen 17   MO, DI, DO:  8-12 Uhr und 14-19 Uhr
  85551 Kirchheim   Mittwoch:  8-12 Uhr
  Tel.: 089-903 61 10   Freitag:  8-12 Uhr


Anfahrt mit dem Auto:
Auf der A 94 (Autobahn Passau) Ausfahrt München-Riem/Erding. Weiterfahrt über Dornach und Aschheim nach Kirchheim. Von der Münchner Str. geht die Straße "Am Brunnen" rechts ab.
Anfahrt mit dem MVV:
S-Bahn S6 (Erding) bis zur Haltestelle "Heimstetten". Von dort Weiterfahrt mit dem Bus 263 bis Kirchheim, Haltestelle "Am Brunnen".

Adressen weiterer Taxi-Betriebsärzte für München

Dauer und Kosten:

Die Ausbildungskosten im einzelnen betragen:

  • Antragstellung beim KVR - 42,60 EUR
  • Polizeiliches Führungszeugnis - 13 EUR
  • MPU inkl. augenärztliche Untersuchung - ca.85 EUR
  • Kursgebühr Taxischule -  120 - 270 EUR
  • Prüfungsgebühr Ortskunde - 70 EUR

Insgesamt sollte man also mit circa 400 EUR rechnen.

Mindestdauer: ca. 6-8 Wochen

NOCH FRAGEN???

Vielleicht hilft auch ein Blick in unsere FAQ-Liste  Häufig gestellte Fragen
Oder einfach eine Mail senden an info(at)syntaxa.de
Anfragen beantworten wir so schnell wie möglich

TAXI - NEWS

Am 19.Januar 2016 hat das Landgericht Frankfurt mytaxi ausgebremst.

Ihre von Mama Daimler finanzierte Aktion, "Taxifahren zum halben Preis" wurde bundesweit untersagt.

Damit wurde die im Personenbeförderungsrecht verankerte Tarifpflicht, die unter anderem den Fahrgast vor einem ruinösen Preiswettbewerb schützen soll, bestätigt.

Eine Taxifahrt wird und soll auch in Zukunft, zu Messezeiten oder Sylvester nicht mehr kosten, als in umsatzschwachen Geschäftszeiten.

Durch diese wiederholten, unlauteren Rabattaktionen von mytaxi, die bei den Fahrgästen den Eindruck erwecken sollten, der Taxitarif sei mit einem Sonderangebot vom Discounter vergleichbar, wollte man die Taxikunden dazu bringen, ihre Bestellungen in Zukunft nur noch über mytaxi abzuwickeln, um so in der Auftragsvermittlung möglichst rasch eine Monopolstellung zu erreichen. Dann können die Vermittlungsgebühren für die angeschlossenen Unternehmen nach Gusto erhöht werden. Dieser Versuch ist vorerst gescheitert und wir haben die Hoffnung noch nicht verloren, dass Mama Daimler sich besinnt, den Geldhahn zudreht und mytaxi zu einem fairen Wettbewerb zurückkehrt.

 

 

 

Der Clinch mit mytaxi geht weiter....

Auch im Jahr 2016 geht die Auseinandersetzung des Taxigewerbes mit mytaxi  weiter. Das Neueste dazu und andere interessante Infos findet Ihr auf der sehr empfehlenswerten Website www.ulmer-taxi-experte.com/home/news-information/

Das Jahr 2015 ging zu Ende...

...doch wir bleiben am Ball....

 

Nach einem teilweise  turbulenten Jahr 2015, in dem UBER & Co. sich leider zu einer ernsthaften Bedrohung des Taxigewerbes entwickelten, blicken wir mit Zuversicht ins neue Jahr.

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Etwa 250 000 Menschen, haben am 10.Oktober in Berlin gegen TTIP und CETA demonstriert.

Anstatt die endgültige Gerichtsentscheidung über die Rechtmäßigkeit der Rabattaktion abzuwarten, legt mytaxi nach - 50% auf alles - außer.... ab sofort bis 21.Juli 15

Irgendwie erinnert dieses Geschäftsgebaren schon sehr an den Hauptkonkurrenten von mytaxi, unsere Freunde von UBER.

Legal, illegal, sch...egal.

Man hofft offensichtlich, noch vor Feststellung der Unrechtmäßigkeit, möglichst viele Kunden mit diesem Schnäppchenangebot zu ködern

Wenn die Rabattschlacht à la mytaxi Schule machen sollte, müssen wir in Zukunft jedem potentiellen Fahrgast einen Einkaufsgutschein spendieren, damit er in unser Taxi einsteigt. >>>>>>>> Wo soll das hinführen?

Nach 5 Monaten Erfahrung mit dem gesetzlichen Mindestlohn hat sich, wie von uns erwartet, unser Doppelfunk-System bewährt.

UBER, der Wolf der Kreide gefressen hat.

Jetzt ist der Mietwagen-Markt das Ziel der Begierde.

Wir sind gespannt darauf, wie z.B. die Rückkehrpflicht zum Betriebssitz eingehalten wird.

 

 

 

Wir von SynTAXA haben nachgedacht, wie vom BZP-Präsidenten empfohlen:

Wir distanzieren uns von der mytaxi - Rabattaktion und hoffen, dass uns möglichst viele Kollegen folgen werden.

Die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart e.G. erwirkt am 15.05.15 eine einstweilige Verfügung gegen die MyTaxi - Rabatt aktion für die Stuttgarter Kollegen.

Ein Aufruf zum Nachdenken für alle an MyTaxi angeschlossenen Fahrer und Unternehmer des BZP vom 04.05.2015

UBER & CO liefern uns derzeit einen Vorgeschmack darauf, was uns erwartet wenn der Neoliberalismus mit den Segnungen von TTIP,TISA und CETA sich durchsetzt. WEHRT  EUCH !!!

Das Bundesverkehrsministerium bleibt hart: Uber-Fahrer, die den P-Schein machen wollen, müssen die selben Hürden nehmen, wie Taxifahrer.

Taxigewerbe auf dem Prüfstand. UBER und kein Ende.

Pressemeldung vom 18.03.2015

Die Taxibranche hofft dass dieser Angriff gegen Recht und soziale Ordnung erfolgreich abgewehrt wurde.

Lohndumping in Zeiten des Mindestlohns darf nicht zum Geschäftsmodell werden.

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